Der Verein BV-Kleinzeche Max Rehfeld e.V.

Die Kleinzeche befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Adolf von Hansemann im ehemaligen Torhaus in Dortmund-Mengede, Barbarastraße 7. Eigentümerin ist die Kreishandwerkskammer in Dortmund.

Der Vertrag sieht folgende Nutzung vor: Die Wahrung der bergmännischen Tradition, Kultur und des Brauchtums und die Zugänglichkeitsmachung für die Öffentlichkeit in einer Daueraustellung. In einer Drei-Raum-Wohnung mit etwa 70 qm Fläche sind vielfältige Gegenstände des Bergbaus und des Bergmann-Unterstützungs-Verein Dortmund-Mengede 1884.

In Raum 1 befindet sich Ausrüstung aus dem Alltag der Bergleute. Karbidlampen, Öllampen, Handlampen und sogenannte Steigerblitzer geben eine anschauliche Übersicht über das Bergmannsgeleucht. Ein besonderes Prunkstück ist eine Wetterlampe, welche vom damaligen Fahrsteiger der Zeche Gustav, Wilhelm Ceilenbrügge, nach dem I. Weltkrieg genutzt wurde.

Lehrbücher, Schriffen, Dokumente, Urkunden und Abbildungen können eingesehen werden. Die Vergangenheit des BV wird durch Bilder, Urkunden und Plastiken dokumentiert. Ein Vereinsbild des Bergmann-Unterstützungs-Vereins aus dem Jahr 1899 ist ein besonderes Kleinod. Die abgebildete Standarte ist erhalten und ziert den Raum. Die Vereinsfahne von 1976 hat hier ebenfalls ihren Platz mit den dazugehörigen Schärpen und alten Fahnenschleifen gefunden. Des Weiteren sind Mineralien vom Bergbaumuseum Bochum, eine Mineraliensammlung des Sammlers Joachim Trenn und eine Gesteinssammlung der Zechen Auguste Victoria und Bergwerk Ost zu sehen.

Der Raum 2 ist als Flözstrecke Wasserfall mit einem deutschen Türstock und Polygonverstärkung von Mitarbeitern der Ausbildungsabteilung der Zeche Auguste Victoria in Marl eingerichtet worden. Das Ort ist mit echter Kohle dargestellt. Die Beleuchtung erfolgt durch Original-Gruben-/Langfeldleuchten. Hier können Schachthammer, Stechuhr, Bohrhammer mit Bohrsäule, Messgeräte, Kopflampen, Explosionssperre, Grubenwehr-Rettungsgeräte u.v.m. besichtigt werden.

Raum3 wurde als Küche hergerichtet, in der man allerdings weitere wertvolle Gegenstände, wie die Heilige Barbara - Schutzpatronin der Bergleute -, eine Bilderfolge ,, Von der Zeche Hansemann zur Gerüstbauerschule", Urkunden sowie über 700 Jahre alte Schreinerhobel von der ehemaligen Kokerei Hansemann, besichtigen kann. Im Flur wird u. a. eine Sammlung von Steigerstöcken gezeigt.

Die Ausrüstungsvielfalt wurde durch Geld- und Sachspenden von Geldinstituten, Firmen und Privatleuten, hier besonders von ehemaligen Bergleuten der umliegenden Zechen, ermöglicht. Den Spendern sagen wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Bergbaumuseum BV-Kleinzeche

auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Adolf von Hansemann

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foerderturm
schlaegel und eisen
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